Abschaffung des Pornografieverbots gefordert

Pornografie schadet Jugendlichen nicht - ›Verbot kann sogar schädliche Effekte für Jugendliche haben‹

Die Mainzer Huch Medien GmbH hat heute eine breit angelegte Expertise des Leipziger Jugendforschers, Soziologen und Sexualwissenschaftlers Prof. Dr. Kurt Starke veröffentlicht. Starke ist einer der namhaftesten deutschen Wissenschaftler auf diesem Gebiet.

In seiner Studie mit dem Titel ›Pornografie und Jugend - Jugend und Pornografie‹ behandelt Starke umfassend die Frage, was so genannte einfache Pornografie bei Jugendlichen bewirkt und wie diese ihrerseits mit Pornografie umgehen. Ausgeklammert sind allerdings die Themen Kinder- und Gewaltpornografie. Starke stützt sich nicht nur auf eigene wissenschaftliche Forschungsergebnisse. Sein Gutachten bezieht zahlreiche von anderen in- und ausländischen Forschern gewonnene Erkenntnisse, mitunter auch Thesen aus dem außerwissenschaftlichen Bereich ein.

Starke gelangt zu dem Ergebnis, dass eine schädliche Wirkung von Pornografie per se auf Jugendliche nicht belegt werden kann. "Diese beliebte Fiktion hat keine wissenschaftliche Substanz". In der öffentlichen Diskussion würden Jugendliche zu Unrecht als "Opfer" von Pornografie dargestellt. Ausgeblendet werde zumeist, dass Jugendliche heutzutage Pornografie in unterschiedlicher Weise nutzen, ja sogar teilweise selbst herstellen und verbreiten.

Petter Hegre: Tuscany Nudes (2009)

Das über einen Zeitraum von fünf Jahren entstandene Werk Tuscany Nudes umfasst über 100 Fotos, die der Renaissance die Ehre erweisen, den fließenden Konturen der ausnehmend wohlproportionierten weiblichen Formen. Die Kombination von Model und Landschaft wirkt wie eine Mischung aus Klassik und Moderne – die Verwirklichung von Hegres Aspirationen der Jugendjahre.

Hegres Fotos erinnern uns an die Gegenwart, während sie uns gleichzeitig in eine mystische Zeit und an einen mystischen Ort zurückversetzen. Hegre machte seine Aufnahmen allein und ohne Hilfe von Assistenten, wobei er in erster Linie auf das natürliche Licht und die reichen Elemente der Toskana zurückgriff – auf Wein, Olivenöl und Trauben.

Ein Großteil der Fotos von Tuscany Nudes wurde in der Villa Mangiacane aufgenommen, dem herrschaftlichen Anwesen der Machiavelli-Familie aus dem 16. Jahrhundert. Dank des südafrikanischen Eigentümers Glynn Cohen erstrahlen das Haus und die Gärten heute wieder in ihrer ursprünglichen Pracht; uralte Statuen und bezaubernde Wasserspiele vermitteln dem Betrachter das Gefühl, die Zeit in der Toskana sei einfach stehen geblieben. Und genau dieses Gefühl bringen auch Petter Hegres Fotografien in dieser unvergesslichen Sammlung zum Ausdruck (Verlagsinformation).

Bezugsmöglichkeit
Image of Tuscany Nudes
Autor: Petter Hegre
Publisher: Edition Skylight (2009)
Binding: Gebundene Ausgabe, 160 pages
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